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Danzig und Ostpreußen - zwei Kriegsanlässe 1939. Vortrag von Gerd Schultze-Rhonhof

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Legende und Wirklichkeit. Die polnischen Ostgebiete im neuen Licht: Amtliche Ziffern und Fakten widerlegen Propaganda.
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Gruppe Letmathe - Nachrichten-Übersicht 2013:

     Nachrichtenarchiv 2012
     Nachrichtenarchiv 2010
 

Das Datum in der Übersichtszeile bezieht sich immer
auf das Erscheinungsdatum der jeweiligen Nachricht


65-jähriges Bestehen der Kreisgruppe Iserlohn

Iserlohn – Der Bund der Vertriebenen, Kreisverband Iserlohn e.V. lud anlässlich seines 65-jährigen Bestehens zu einer Vortragsveranstaltung in das Varnhagenhaus nach Iserlohn ein. Der Märkische Kreis unterhält seit 2001 eine Partnerschaft mit dem Kreis Ratibor in Oberschlesien. Die Stadt Iserlohn unterhält seit 2004 eine Partnerschaft mit der Stadt Königshütte [Chorzów]. Der Anschub zu beiden Partnerschaften ist auf Initiative durch Mitglieder des BdV Kreisverbandes Iserlohn e.V. zurückzuführen. Teilnehmer aus der Wojewodschaft Slaskie (Oberschlesien) waren: Martin Lippa (Gleiwitz) Vorsitzender des DfK im Bezirk Schlesien, Blasius Hanczuch (Ratibor – Benkowitz) Ehrenvorsitzender des DfK im Bezirk Schlesien, Eugen Nagel (Königshütte) sowie Doris Gorgosch (Ratibor). Aus dem südlichen Ostpreußen waren Heinrich Hoch (Osterode) und Therese Gollan (Bischofsburg – Neudims) angereist. Die Vortragsrunde wurde durch Rüdiger Goldmann MdL a.D. aus Düsseldorf geleitet.

Die Kommunen des nördlichen Märkischen Kreises waren durch die Bürgermeister Thorsten Schick MdL (Iserlohn), Hans Schmöle (Hemer) und Volker Fleige (Menden) vertreten. Die Ratsfraktionen des Iserlohner Stadtrates waren durch die Fraktionsvorsitzenden der CDU Rolf Kramer und der SPD Mike-Sebastian Janke vertreten. Aus Coesfeld reiste der Beauftragte der CDU Landtagsfraktion für Heimatvertriebene, Flüchtlinge und Deutsche Minderheiten Werner Jostmeier an. Die Referenten konnten in der Veranstaltung ihre jeweiligen Verbände und Aktivitäten vorstellen sowie auf Sonderheiten eingehen. Zur Sprache kamen die jeweiligen Verbandsstrukturen, der rechtliche Rahmen innerhalb dessen die Arbeit der Deutschen Minderheit in Polen (Schlesien und im südlichen Ostpreußen) möglich ist. Die Öffentlichkeitsarbeit der Verbände wird sowohl in Oberschlesien wie auch im südlichen Ostpreußen durch Beteiligung am öffentlichen Leben, durch Publikationen, durch Sendetermine in örtlichen Rundfunksendern erreicht. In den schlesischen Wojewodschaften Oppeln und Schlesien nimmt die deutsche Minderheit am örtlichen politischen Leben rege Anteil, in zahlreichen Ortschaften werden Bürgermeister bzw. Vorsitzende des Stadtrates oder Abgeordnete in den Regionalen Parlamenten gestellt. Dies trifft auf die Wojewodschaft Ermland und Masuren nur bedingt zu. Heinrich Hoch konnte einen Umriss über die vielfältige Arbeit des Verbandes und der Vereine im südlichen Ostpreußen geben. Ebenfalls führte er zu den Aktivitäten der Landsmannschaft Ostpreußen aus: Sommerfest, Kommunalpolitischer Kongress und Verbindungsbüro der Landsmannschaft. Zur Erinnerungskultur konnte auf viele Aktivitäten verwiesen werden, so werden Friedhöfe und Gedenkstätten an die Toten des Weltkrieges I. gepflegt und erhalten. Straßennamen erinnern an verdiente und bedeutende Persönlichkeiten, wie beispielsweise die Herderstraße in Allenstein u.v.m. Therese Gollan stellte als fleißige Biene die Aktivitäten des Landfrauenverbandes im südlichen Ostpreußen vor. Sie berichtete über die Partnerschaft des Verbandes mit einem Verband der Landfrauen aus Osnabrück, Projekte die im Rahmen dieser Partnerschaft durchgeführt bzw. geplant sind z.B. Ausbildung von Jugendlichen. Ihre Ausführungen wurden sehr interessiert aufgenommen.

In einem Vorgespräch mit Herrn Landtagsabgeordneten Jostmeier sowie den Referenten wurden im kleinen Kreis Themen behandelt, die einen Bezug zur deutschen Minderheit in Polen hatten. Zur Sprache kamen hier u.a. die Teilnahme an der letzten Bundestagswahl. Vom Kreisverband wurde der Wunsch geäußert, die Vergabe öffentlicher Mittel im Rahmen des § 96 BVFG anzupassen und zu vereinfachen. Der Kreisverband plant in Zukunft erneut Verständigungsseminare zu organisieren und anbieten zu können.

Quelle:
Preußische Allgemeine Zeitung / Das Ostpreußenblatt, Ausgabe 50/13 v. 14.12.2013


Ostpreußen feierten Sommerfest an alter Stätte

Zu einem heiteren und abwechslungsreichen Sommerfest trafen sich die Mitglieder der Landsmannschaft Ostpreußen in der neu eröffneten Gaststätte Potthoff in Dröschede.

Die Durststrecke ist beendet. Nach kleiner Abstinenz kam die Landsmannschaft Ostpreußen Iserlohn endlich wieder im Haus Potthoff zusammen.

Anlässlich des diesjährigen Sommerfestes platzte der Veranstaltungssaal der wieder eröffneten Lokalität aus allen Nähten. Die Gastgeber Antonio Neves und Darko Stakor freuten sich sichtlich über ihre zahlreichen Gäste. Lilli Janßen, als Vorsitzende der Landsmannschaft, war die Freude über das wiedereröffnete Haus Potthoff ebenfalls anzusehen: „Wir hoffen auf eine gute und freundschaftliche Zusammenarbeit.“ Michael Scheffler war als stellvertretender Bürgermeister ebenfalls nach Dröschede gekommen und zeigte sich von der Resonanz überwältigt: „Die vielen Gäste hier sind als Bestätigung für die gute Arbeit zu verstehen.“ Arbeit stand am Samstagnachmittag aber zum Glück nicht auf der Tagesordnung, vielmehr ging es darum, eine schöne Zeit zusammen zu verbringen, „mit Musik, gemeinsamem Singen, Schabbern und Plachandern“, wie Janßen während ihrer Eröffnungsrede erklärte. Für die Musik am traditionellen Akkordeon zeigte sich Peter Scherer verantwortlich. Nach längerer Zeit kamen auch mal wieder ostpreußische Rhythmus- und Krachinstrumente, wie die Teufelsgeige und der Brummtopf, zum Einsatz. Zudem wurden einige Gedichte vorgetragen und auch ein gemeinsames Abendessen durfte nicht fehlen, denn „zum gemütlichen Beisammensein gehört gutes Essen und Trinken“, so Janßen. Am Ende sangen die Gäste gemeinsam das Sauerlandlied „Lass dich loben, lass dich preisen, du mein schönes Sauerland“, als Dankeschön für ihre neue Heimat in Iserlohn.

Die Mitglieder der Landsmannschaft Ostpreußen feierten ihr Sommerfest bei Potthof in Dröschede
 

Quelle:
der Westen /WAZ, Lokales, 05.07.2013.
www.derwesten.de/staedte/letmathe/ostpreussen-feierten-sommerfest-an-alter...


Laudatio „Goldenes Ehrenzeichen“ für Lilli Janßen

Lilli Janßen wurde am 29. März 1935 in Klein Darguschen/Grenzheide im Kreis Pillkallen/Schloßberg geboren. Die Flucht, die ihre Familie im Herbst 1944 antrat, führte sie zusammen mit ihrer Mutter und ihrer Schwester ins Erzgebirge, von dort aus weiter nach Mecklenburg und schließlich nach Nordrhein-Westfalen in den Kreis Herford. Später lebte Lilli Janßen einige Zeit in Hagen, bevor sie schließlich im Jahre 1980 in Letmathe ihre neue Wahlheimat fand. Seit 1989 ist Lilli Janßen Leiterin der Dorfgemeinschaft Langenfelde/Groß Wersmeningken im Kreis Pillkallen / Schloßberg, ihrem Wohnort nach der Geburt. Seit der Öffnung der Grenzen in das Königsberger Gebiet organisiert sie für die Dorfgemeinschaft Langenfelde zahlreiche Fahrten nach Ostpreußen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf ihrem Heimatkreis. Im Jahre 2011 fand die 15. gemeinsame Fahrt statt. 1990 trat Lilli Janßen in die Landsmannschaft Ostpreußen Iserlohn (vormals Memellandgruppe Iserlohn) ein, deren stellvertretende Schriftführerin sie zwischen 1991 und 1997 war. Am 15. November 1997 wurde Frau Janßen zur Vorsitzenden der Heimatgruppe der Landsmannschaft Ostpreußen in Iserlohn gewählt. Dieses Amt bekleidet sie seit nunmehr 15 Jahren. Zudem ist Lilli Janßen auch Gründungsmitglied des am 8. November 1991 gegründeten Singkreises und seitdem in diesem aktiv tätig. Die Gruppe besteht mittlerweile seit über zwanzig Jahren und hat während dieser Zeit viele regionale und überregionale Auftritte wahrgenommen. Aufgrund ihrer allgemeinen Aktivitäten zum Wohle der Landsmannschaft Ostpreußen hat Lilli Janßen erheblich dazu beigetragen, dass die Gruppe Iserlohn mit ihrem Bekanntheitsgrad aus dem allgemeinen Kulturleben der Stadt nicht mehr wegzudenken ist. Von 1991 bis zum Jahre 2004 war sie Kreistagsmitglied bei der Kreisgemeinschaft Schlossberg mit Sitz in Winsen (Luhe). Lilli Janßen ist auch weiterhin für die Kreisgemeinschaft als Geburtstagsgratulantin für das Dorf Langenfelde tätig. In der Zeit von 1995 bis 1997 wirkte Lilli Janßen als Vorstandsmitglied und Schriftführerin im BdV-Kreisverband Iserlohn und von 1998 bis 2003 als dessen stellvertretende Vorsitzende. Am 22. Juni 2006 wurde sie als Schriftführerin und Beisitzerin im BdV-Kreisverband wieder gewählt, bevor sie 2008 aus dem Vorstand ausschied.

Am 8. November 1998 wurde auf Initiative von Frau Janßen im Ostdeutschen Museum des BdV-Kreisverbandes Iserlohn im Alten Rathaus von Letmathe eine „Ostpreußenstube“ mit sehenswerten Exponaten aus allen Regionen Ostpreußens eröffnet. Es folgten viele verschiedene gut besuchte Veranstaltungen. Bei den Feierlichkeiten zum zehnjährigen Bestehen der Ostpreußenstube konnte Prof. Dr. Wladimir Gilmanow von der Kant-Universität Königsberg als Gast begrüßt werden. Seit der Auflösung der Ostpreußenstube am 1. August 2010 sind in Zusammenarbeit mit dem Museumsleiter der Stadt Iserlohn einige der ostpreußischen Exponate in einer Vitrine im Heimatmuseum „Haus Letmathe“ in der Dauerausstellung „Vertreibung und Integration in Letmathe“ untergebracht. In dem Ende 2009 gebildeten Arbeitskreis, zu dem der Museumsleiter der Stadt Iserlohn und andere sachkundige Personen gehörten, ist auch Lilli Janßen vertreten. Ihr ist es mit zu danken, dass sich nun eine größere Anzahl ostpreußischer Exponate in einem städtischen Museum in Iserlohn in einer Dauerausstellung befinden, die von Vertreibung und Integration der ostdeutschen Bevölkerung berichten. Auf ausschließliches Betreiben von Lilli Janßen wurde aus Anlass des 40-jährigen Bestehens der Landsmannschaft Ostpreußen in Iserlohn im Jahre 2007 die Chronik „Unvergessene Heimat Ostpreußen 1967–2007“ erstellt und herausgegeben. Bei der Jubiläums-Veranstaltung am 24. September 2011 „975 Jahre Letmathe“ – Historischer Markt im Park von Haus Letmathe“, war die Landsmannschaft Ostpreußen Iserlohn mit einem ostpreußischen Marktstand, der mit Exponaten aus der ehemaligen Ostpreußenstube bestückt war, vertreten. Auch wurden dort Ostpreußische Spezialitäten zum Kauf angeboten. Der Erlös ging zu 100 Prozent an das Letmather Hospiz „Mutter Teresa“. Der Singkreis konnte sich bei der Eröffnung im Park auf der Bühne mit einigen Liedern mit in das Geschehen einbringen. Bereits im 7. Dezember 1998 wurde Lilli Janßen das „Silberne Ehrenzeichen des Bundes der Vertriebenen“ und am 20. März 1999 das „Silberne Ehrenzeichen der Landsmannschaft Ostpreußen“ verliehen. Mit dem „Ehren- und Verdienstabzeichen der Landesgruppe Nordrhein-Westfalen“ wurde sie am 10. März 2007 ausgezeichnet. Mit ihren vielen Aktivitäten, der absoluten Verbundenheit, Liebe und Treue zur ostpreußischen Heimat, ihrem unermüdlichen Bestreben, die Ostpreußen zu motivieren und zusammenzuhalten sowie mit ihrem vielseitigen kulturellen Engagement hat sich Lilli Janßen um Ostpreußen verdient gemacht. In Würdigung ihrer außergewöhnlichen Leistungen und ihres vielfältigen Einsatzes für Ostpreußen verleiht die Landsmannschaft Ostpreußen Frau Lilli Janßen das Goldene Ehrenzeichen.

Erhielt Gold für ihr großes Engagement: Lilli Janßen (Mitte)
 

Quelle:
Preußische Allgemeine Zeitung / Das Ostpreußenblatt, Ausgabe 08/13 v. 23.02.2013


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