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Gruppe Letmathe - Nachrichten-Übersicht 2012:

     Nachrichtenarchiv 2010
 

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Landsmannschaft Ostpreußen, Gruppe Iserlohn-Letmathe
„Warten auf Anerkennung und Wiedergutmachung des Unrechts“

Letmathe. Zur alljährlichen Weihnachtsfeier mit einem bunten Programm trafen sich am Sonntag die Mitglieder der Landsmannschaft Ostpreußen Iserlohn im Steakhaus „Zur Lenne“. Das feierliche Glockengeläut des Königsberger Doms eröffnete diesen weihnachtlich geprägten Nachmittag.

Die erste Vorsitzende Lilli Janßen freute sich sehr über die zahlreich erschienenen Gäste. Besonders begrüßen konnte sie unter anderem den stellvertretenden Bürgermeister Michael Scheffler und den Vorsitzenden der Landsmannschaft Ostpreußen, Landesgruppe NRW, Jürgen Zauner. In seinem Grußwort betonte Zauner, wie wichtig die Arbeit der Landsmannschaft sei, um die mehr als 3000- jährige Kultur Ostpreußens zu erhalten.

Gleichzeitig bedauerte er, dass bei heranwachsenden Generationen die Erinnerung daran so gut wie nicht mehr vorhanden sei. Nach über sechs Jahrzehnten müssten Ostdeutsche und Deutschböhmen immer noch auf Anerkennung und Wiedergutmachung des Vertreibungsunrechts warten, so der NRW-Vorsitzende. Erst wenn die Menschenrechte auch für diese Volksgruppen verwirklicht wären, wäre die Menschheit ein gutes Stück auf dem Weg zur Errichtung einer gerechten Weltordnung vorangekommen.

Europa habe seine Altlasten menschenrechtlich unbedingt aufzuarbeiten. Ebenso warf der Landesgruppenchef der Politik Wegducken und Selbstbetrug vor. Die Wahrheit sei alternativlos und würde auch den „polnischen Heiligenschein“ abschaffen. Unbemerkt sei man in einer dritten Diktatur angekommen, so Zauner, einer Diktatur der Schulden und des Rechtsbruchs.

Einen Höhepunkt der Feier bildete die Ehrung von Lilli Janßen für ihren langjährigen und unermüdlichen Einsatz für die Landsmannschaft. Seit 1990 ist Lilli Janßen mit Herzblut dabei und hat unter anderem verschiedene Vorstandsposten bekleidet. Auf ihre Initiative hin wurde im Ostdeutschen Museum des BdV-Kreisverbandes Iserlohn eine Ostpreußenstube eingerichtet. Bereits 1998 erhielt sie das silberne Ehrenzeichen des Bundes der Vertriebenen und 1999 das silberne Ehrenzeichen der Landsmannschaft Ostpreußen. Mit dem Ehren- und Verdienstabzeichen der Landesgruppe NRW ist Janßen bereits 2007 ausgezeichnet worden. Nun folgte aus den Händen von Jürgen Zauner das goldene Ehrenabzeichen der Landsmannschaft Ostpreußen. In ihrer bescheidenen Art bedankte sich die Vorsitzende der Iserlohner Gruppe für die Auszeichnung. Sie habe eigentlich gar nichts Besonderes gemacht, außer in verschiedenen Töpfen herumzurühren, damit Ostpreußen nicht vergessen wird.

Michael Scheffler unterstrich in seinem Grußwort noch einmal, dass die Auszeichnung völlig gerechtfertigt sei. Schon alleine, weil Lilli Janßen mit soviel Herzblut dabei sei, habe sie diese hohe Auszeichnung verdient.

Bis in den späten Nachmittag hinein genossen die Anwesenden die weihnachtliche Stimmung bei Kaffee und Kuchen, lauschten Gedichten und Liedern und führten angeregte Gespräche. Die Mitglieder des Singkreises der Landsmannschaft Iserlohn sorgte dabei für die richtige Atmosphäre.

Quelle:
Der Westen, Portal der WAZ-Mediengruppe, 17.12.2012
www.derwesten.de/staedte/letmathe/warten-auf-anerkennung-und-wiedergut...


Heimatliebe muss gezeigt werden

Die Feierstunde zum 45-jährigen Bestehen der Landsmannschaft Ostpreußen werden die Mitglieder, die am Samstag in der Gaststätte „Haus Potthoff“ zusammengekommen waren, noch lange in Erinnerung behalten.

Zunächst wurden die Gäste von der Vorsitzenden Lilli Janßen begrüßt. Ein herzliches Willkommen galt unter anderem dem stellvertretenden Bürgermeister Harald Eufinger, der SPD-Bundestagsabgeordneten Dagmar Freitag, dem langjährigen Kreisheimatpfleger und Heimatforscher Ernst Dossmann, dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Rolf Kramer, Pfarrer Burckhardt Hölscher, Wilhelm Kreuer von der Ostpreußen-Landesgruppe NRW Düsseldorf, sowie Abordnungen der Landsmannschaften Ostpreußen Ennepetal und Lüdenscheid, der Pommern, Donauschwaben und der Gemeinschaft der Deutschen aus Russland. Weiterhin begrüßte sie den Ehrenostpreußen Bodo Scheuch, den Vorsitzenden des Heimatvereins Letmathe, Dr. Norbert Hesse sowie die Leiterin der Seniorengruppe der evangelischen Johanniskirche Nußberg.

In ihrer Begrüßungsrede erinnerte Lilli Janßen daran, dass sich die Iserlohner Landsmannschaft weiter an ihr Leitwort „Ostpreußen verpflichtet“ gebunden fühlt. „Wir, die Ostpreußen, die seit vielen Jahren Bürger von Iserlohn sind, wünschen der Stadt und ihren Verantwortlichen für die nächsten Jahre eine glückliche Hand zum Wohle aller Bürger.“ Die Gedanken der Landsmannschaft Ostpreußen werden jedoch immer wieder gen Osten gerichtet sein, wo ihre Wurzeln tief in der ostpreußischen Erde ruhen – verloren, überwuchert, vergessen. Janßen: „Doch tragen wir eine kleine Schatulle mit einem Kleinod im Herzen. Wir müssen diese Schatulle nur öffnen, um hinein zu schauen, um eine Reise anzutreten in die Vergangenheit, in das Land unserer Träume, in das Land unserer Erinnerung, unauslöschlich, in das Land der dunklen Wälder und kritallener Seen“.

Für die erste musikalische Untermalung sorgte der Singekreis mit Helga Hoffmann (Mandoline) und Peter Scherer (Akkordeon). Mit dem „Ostpreußischen Potpourri“ zeichneten sie ein heiteres Bild der Region und seiner Menschen.

In seinem Grußwort erinnerte Harald Eufinger daran, dass nach einem Sprichwort „Die Zeit alle Wunden heilt“, aber die Gedanken an die Heimat ein Leben lang im Gedächtnis haften bleiben.

Er würdigte Ostpreußen als ein Land, das viele berühmte Wissenschaftler, Künstler und Komponisten hervorgebracht hat, zahlreiche Impulse gingen von dort aus. „Das ist das Geschenk Ostpreußens an die Welt“.

Pfarrer Burckhardt Hölscher beleuchtete die Vertreibung aus der Heimat aus biblischer Sicht. „In der Bibel ist stets die Gottvergessenheit der Ausgangspunkt für eine Vertreibung gewesen. Mit der Erinnerung an die Heimat wird aber auch die Sehnsucht wachgehalten. Das gab Hölscher der Landmannschaft mit auf den Weg. „Heimat ist nicht nur Vergangenheit, sondern auch Zukunft“.

Ernst Dossmann sagte, dass das Naturell der Ostpreußen und Schlesier dem der Westfalen am nächsten komme. „Heimatliche Liebe darf sich nicht reduzieren in Treffen von Gleichgesinnten, Heimatliebe muss auch offen gezeigt werden.“

Leider musste die SPD-Bundestagsabgeordnete Dagmar Freitag ihr gerade begonnenes Grußwort abbrechen: Eine Sängerin des Singekreises erlitt auf der Bühne einen Schwächeanfall. Nach einer Stabilisierung musste sie ins Krankenhaus gebracht werden, weil sie sich bei dem Sturz eine Kopfverletzung zugezogen hatte.

Nach einer fast einstündigen Unterbrechung konnte dann Wilhelm Kreuer verdiente Mitglieder der Landsmannschaft für ihre langjährige Treue auszeichnen. Ehrenurkunden und –nadeln erhielten Peter Scherer, Helene Fries, Maria Helbig, Heinrich Flakowski, Helmtraud Sodies und Käte Röttger.

Wilhelm Kreuer bedankte sich zudem bei Lilli Janßen mit einem Blumenstrauß für die jahrelange engagierte Arbeit zum Wohle der Landsmannschaft und kündigte eine besondere Ehrung für Lilli Janßen an: „Der Antrag liegt vor und in den nächsten Tagen wird darüber entschieden, leider kann ich derzeit keine weiteren Angaben machen“, gab er sich geheimnisvoll.

Die Jubiläumsfeierlichkeiten klangen mit einem gemeinsamen Abendessen und dem Auftritt der „Romantic Sailors“ aus. - Von Hartmut Becker

Quelle:
Der Westen, Portal der WAZ-Mediengruppe, 22.10.2012
www.derwesten.de/staedte/letmathe/heimatliebe-muss-gezeigt-werden...


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