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Gruppe Mönchengladbach - Nachrichten-Übersicht 2008:

     Nachrichtenarchiv 2002
  

Das Datum in der Übersichtszeile bezieht sich immer
auf das Erscheinungsdatum der jeweiligen Nachricht


Vorstandswahlen bei der Gruppe Mönchengladbach

Mönchengladbach – Es standen die Vorstandswahlen an. Nachdem mit der Schriftführerin Jung und mit der langjährigen Kassiererin Thamm zwei überaus treue und erfahrene Personen ihren Rücktritt und den Verzicht auf Wiederwahl angekündigt hatten, stand die Frage im Raum: wie sieht wohl der neue Vorstand aus? Der Erste Vorsitzende Schrade und die Zweite Vorsitzende Schrade wurden schnell einstimmig wiedergewählt, wobei das Lob auf Beide, für vergangene Arbeit, mehrfach wiederholt wurde. In die vergangene Vorstandsperiode fiel unter anderem die Feier zum 50järhigen Bestehen der Gruppe, und gern hörte man noch einmal, wer alles da war und wer alles gratulierte. Natürlich wurde dabei auch die Allgegenwart von Herrn Lehwald noch einmal hervorgehoben. Erfreulicherweise erklärte sich Frau Broschei bereit, die Schriftführung zu übernehmen. Sie ist die Kreisvertreterin von Königsberg-Land. Überrascht und glück­lich war man allgemein, als sich Frau Keller, bisher Beisitzerin im Vorstand, relativ schnell überreden ließ, die Kassiererin-Funktion zu übernehmen. Lm. Lehwald bleibt Stellvertretender Kassierer und hilft bei dem üblichen Schreibkram. In der Abteilung „Information und Kulturarbeit“ wird neben Lm. Schiemann auch noch Frau v. Reichardt mitwirken. Sie löst Lm. Würfel ab. Schiemann ist seit kurzem Verbindungsmann zum BdV. Auch über diese Blutauffrischungen freute man sich sehr.

Quelle:
Preußische Allgemeine Zeitung / Das Ostpreußenblatt, Ausgabe 16/08 v. 19.4.2008


Mahnmal gegen Flucht und Vertreibung
In Mönchengladbach wurde im festlichen Rahmen ein Gedenkstein eingeweiht

In einer Feierstunde wurde ein Gedenkstein zur Erinnerung an die Opfer von Flucht und Vertreibung der Öffentlichkeit übergeben.

Den festlichen Rahmen dieser Feierstunde bildeten die Ansprachen des BdV-Vorsitzenden Rainer Schwandt, des Bürgermeisters Michael Schroeren und des Bezirksvorstehers Wolfgang Wolff sowie die musikalische Begleitung durch den Ostdeutschen Heimatchor.

56 Jahre nach Kriegsende, einer Zeit, in der die Landsmannschaften der Vertriebenen ihre 50jährigen Gründungsjubiläen begehen, wurde durch Initiative des BdV, Kreisverband Mönchengladbach - insbesondere durch Rainer Schwandt -, mit den politischen Gremien der Stadt die Aufstellung eines Gedenksteines an einem öffentlichkeitswirksamen Ort - in den Grünanlagen am Theater im Stadtteil Rheydt - vereinbart. Die Finanzierung der Aufstellung sowie künftige Pflege des auf städtischem Grund aufgestellten Gedenksteines erfolgt durch den BdV, Kreisverband Mönchengladbach.

Der Bund der Vertriebenen, Kreisverband Mönchengladbach, Landsmannschaften Ostpreußen, Pommern, Schlesien und Sudetenland sowie private Spender unterstützten diese geschichtlich notwendige Initiative. Zeigt doch der Text auf der Bronzetafel den heutigen und nachfolgenden Generationen geschichtliche Ereignisse, die nie vergessen werden sollten: Fünfzehntausend Vertriebene und Flüchtlinge beginnen nach 1945 ein neues Leben in unserer Stadt.

Vierzehn Millionen Deutsche müssen am Ende des Zweiten Weltkrieges ihre Heimat verlassen. Hunderttausende verlieren dabei ihr Leben. Wir gedenken aller Toten durch Krieg, Völkermord, Flucht und Vertreibung. W. M.

Ein Zeichen auch für den Neuanfang:
Der Gedenkstein als eine stumme Mahnung gegen das Vergessen Foto: privat

Quelle:
Preußische Allgemeine Zeitung / Das Ostpreußenblatt, Ausgabe v. 26.01.2002



Mahn- und Gedenkstätten in Nordrhein-Westfalen
herausgegeben vom Bund der Vertriebenen


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