Über 60 Jahre Flucht und Vertreibung

Home weitere Infos Inhalt / Suche Copyright Impressum TV-Kanal

  

Migrationshintergrund

  

Mit uns im Dialog bleiben ...
... mit den ODF-Foren auf Yahoo ... auf YouTube ... auf twitter ... auf facebook ... auf meinVZ

weitere Infos
 

Landsmannschaft Ostpreußen Landesgruppe NRW e.V.


Die Landsmannschaft  Ostpreußen ist EUFV-Gründungsmitglied
Die Landsmannschaft
 Ostpreußen ist EUFV-
Gründungsmitglied

Gedenkschrift:
Gedenkschrift - 70 Jahre LO-NRW
70 Jahre LO Landesgr. NRW
für weitere Infos hier klicken

Die Deutschen in Polen 1918-1939 - Vortrag von Prof. Dr. Hartmut Fröschle

für weitere Infos hier klicken

Danzig und Ostpreußen - zwei Kriegsanlässe 1939. Vortrag von Gerd Schultze-Rhonhof

für weitere Infos hier klicken

Danzig und Ostpreußen - zwei Kriegsanlässe 1939. Vortrag von Gerd Schultze-Rhonhof
für weitere Infos hier klicken

Legende und Wirklichkeit. Die polnischen Ostgebiete im neuen Licht: Amtliche Ziffern und Fakten widerlegen Propaganda.
für weitere Infos hier klicken

Verlag Heiligenwalde - Für weitere Infos hier klicken!

Verlag Heiligenwalde


Offener Brief an die NRW-Landesregierung
Thema: Bürger "mit polnischem Migrationshintergrund"

Sehr geehrte Frau Vehar,

Sie werden auf der Internetseite der Staatskanzlei des Landes NRW und des Ministers für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes NRW als Ansprechpartnerin für den Informationstext zu POLEN genannt. Das Referat V.3 - Bilaterale Beziehungen innerhalb der EU, Benelux-Kooperation, Interregionale Zusammenarbeit - hat wohl den Text verfasst, der einen katastrophalen Fehler aufweist.

Sie preisen dort die guten Beziehungen des Landes NRW zu Polen und schreiben u. a.

Zitat:

Hinzu kamen Menschen, die ihre polnische Heimat nach 1945 verlassen und an Rhein und Ruhr eine neue Heimat gefunden haben. Sie haben beim Wiederaufbau des Landes erheblich mitgeholfen. Mit der Zeit verschmolzen die Kulturen, ohne dass die Wurzeln vergessen wurden. Zurzeit leben insgesamt etwa 305.000 Deutsche mit polnischem Migrationshintergrund und ca. 109.000 polnische Staatsbürger in Nordrhein-Westfalen.

Woher kommen die Zahlen?

Sollten Sie die vertriebenen Deutschen meinen, so haben diese zum allergrößten Teil nicht Polen verlassen, sondern ihre deutsche Heimat. (Ostpreußen, Pommern, Schlesien und Teile Brandenburgs, Westpreußens und Oberschlesiens waren deutsche Provinzen seit hunderten von Jahren. Außerdem haben Sie ihre Heimat nicht freiwillig „verlassen“ sondern waren dazu gezwungen, denn sie wurden vertrieben und – das ist das Entscheidende – durften nicht wieder zurück.)

Wie kommen Sie darauf, dass die vertriebenen Deutschen nach 1945 „polnischen Migrationshintergrund haben“? Es gab übrigens durch Zwang verursachtes Verlassen Deutscher aus dem durch den Versailler Vertrag abgetrennten Teilen des Deutschen Reiches auch schon in den Jahren 1920 bis 1939 (vor allem in Westpreußen und Oberschlesien)

Sollten Sie die Spätaussiedler meinen, so sind auch diese Deutsche.

Die Geschichte ist kompliziert, was unsere ostdeutsche Heimat angeht, aber dass sie polnisch war, als wir sie verlassen mussten, das dürfen Sie nicht einfach so behaupten, auch wenn Sie es nicht besser wissen. Das ist falsch und bleibt falsch, auch wenn man es leider auch andernorts lesen muss. Erst der 2+4-Vertrag vom 12.9.1990 hat unsere Heimat staatsrechtlich zu Polen gemacht, nicht aber die Menschen, die deutscher Herkunft sind.

Es ist peinlich, wenn Sie solche Darstellungen auch noch im Sinne der Versöhnung mit den Nachbarvölkern bezeichnen.

ZITAT:

Stärker als in Bezug zu anderen europäischen Ländern haben im deutsch-polnischen Verhältnis die Aufarbeitung der gemeinsamen Vergangenheit und die Versöhnung zwischen beiden Völkern noch eine zentrale Bedeutung.

In Polen weiß man über die geschichtlichen Zusammenhänge sehr wohl Bescheid und überlässt es der Deutschen Landesregierung NRW, die Geschichte umzuschreiben. Das ist peinlich und bleibt peinlich.

Bitte ändern Sie diese Aussagen im Sinne einer Versöhnung mit den EIGENEN Bürgern in NRW, die ein schweres Schicksal als Folge des 2. Weltkrieges erdulden mussten und die sich schon lange auf den Weg der Verständigung mit den Nachbarvölkern befinden.

Sie können davon ausgehen, dass dieser Brief mit der Adresse Ihrer Internetseite www.mbem.nrw.de/unsere-themen-von-a-z/polen-18.html weite Verbreitung finden wird und ich bitte Sie deshalb, schnell den oben kritisierten Text zu korrigieren.

Mit freundlichen Grüßen
Sibylle Dreher
 

Quelle:
Offener Brief von Sibylle Dreher
,
Bundesvorsitzende der LM Westpreußen, Bischofsgrüner Weg 88, 12247 Berlin,
gesendet
per e-Post am 30. Dezember 2009 20:06 an: Dagmar Vehar.

________________________________
weitere Informationen unter:
www.ostdeutsches-forum.net/aktuelles/2010/Gewirbelt-und-gewurzelt.htm;
 


weiter zu: Ostpreußen TV

Medienarbeit über Grenzen hinweg
 
Beiträge von Ostpreußen-TV
jetzt auch als DVD-Video erhältlich

weiter zu: Preussen-Mediathek

Seit dem 10.01.2008 sind Sie der 

. Besucher

Die Web-Seiten sind optimiert für 1024x768 oder höher und 24 Bit Farbtiefe sowie MS-Internet Explorer 11.x oder höher.
Netscape ab 4.x oder andere Browser mit Einschränkungen verwendbar. -  Optimale Darstellung im Vollbildmodus.
Soundkarte für Tonwiedergabe erforderlich. 

www.Ostpreussen-NRW.de
 


Foto- / Video-Alben Schauprozess BDV-Präsidium Lehrstuhl ... Ein starkes Stück LO-Resolution Solidarität ... Migrationshintergrund


. . . Wenn Sie die Preußische Allgemeine Zeitung jetzt 4 Wochen kostenlos testen möchten klicken Sie auf diese Zeile . . .
zur Landsmannschaft Ostpreußen

Ostpreußen
Erleben Sie Tradition
mit Zukunft

zur Preußischen Allgemeinen Zeitung / Das Ostpreußenblatt zum Preußischen Mediendienst

 
 
 
 
 
 
 

NRW-Logo

 
 
 
 
 
 
 
 

English / Englisch polnisch / polska Russisch / Русский  

Copyright © 2000-2019  LO - Landesgr. NRW e.V.

Datenschutz

Stand: 01. Januar 2019

zur Feed-Übersicht