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Goldenes Ehrenzeichen für Manfred Schirmacher, der das Samland-Museum in Minden aufbaute: "Sein Wirken geht über den engeren landsmannschaftlichen Bereich hinaus". Auch Carl Mückenberger erhielr das Goldene Ehrenzeichen: Er hart "ostpreußische Sitten und ostpreußisches Brauchtum wachgehalten", heußt es u. a. in der Laudatio.
Goldenes Ehrenzeichen für Manfred Schirmacher, der das
Samland-Museum in Minden aufbaute: "Sein Wirken  geht
über den engeren landsmannschaftlichen Bereich hinaus".
Auch Carl Mückenberger erhielr das Goldene Ehrenzeichen:
Er hart "ostpreußische Sitten und ostpreußisches Brauchtum
wachgehalten", heißt es u. a. in der Laudatio.

»Trostpflaster« für Auflösung des Samland-Museums Minden
Goldenes Ehrenzeichen für Manfred Schirmacher und Carl Mückenberger

Nun hat die Kreisgemeinschaft auch zwei Träger des Goldenen Ehrenzeichens der Landsmannschaft Ostpreußen: Manfred Schirmacher und Carl Mückenberger.

Anlässlich des Treffens der Mitglieder der Kreisgemeinschaft im September 2015 in Minden konnte die Kreisvertreterin Gisela Broschei den beiden genannten Kreisausschussmitgliedern, dem Beauftragten für das Samland-Museum und dem stellvertretenden Kreisvertreter im Namen der Landsmannschaft Ostpreußen das Goldenen Ehrenzeichen überreichen. Lesen Sie hier Auszüge aus Manfred Schirmachers und Carl Mückenbergers Laudatio.

Die Gründe, die maßgebend für diese hohe Auszeichnung waren, enthält die Laudatio der Landsmannschaft Ostpreußen, die die Kreisvertreterin verlas. Die wichtigsten Verdienste sollen hier hervorgehoben werden: Bereits in jungen Jahren war der am 28. März 1937 in Postnicken am Kurischen Haff geborene Manfred Schirmacher heimatpolitisch für Ostpreußen tätig. Seit etwa 50 Jahren gehört er dem Kreisausschuss Landkreis Königsberg an. Hier war er zunächst in der Jugendarbeit aktiv. Von 1961 bis 1967 und auch später noch betreute er junge ostpreußische Landsleute, von denen viele in Freizeitlagern zusammenkamen und durch Vorträge, Diskussionen, Bilder und Filme mit der ostpreußischen Heimat vertraut gemacht wurden.

Die größte Aufgabe, die sich Herr Schirmacher selbst gestellt und bis zur Selbstaufopferung ausgeführt hat, war die Errichtung des Samland-Museums in Minden. Dieses hatte in bescheidensten Anfängen und in verschiedenen Einrichtungen des Kreises Minden seinen Anfang genommen. Als im Jahre 2001, nach Abzug des britischen Militärs aus der ehemaligen Defensionskaserne, in Minden das Preußen-Museum NRW eröffnet wurde, stellte die Kreisverwaltung der Kreisgemeinschaft dort Räume zur Verfügung. Es ist Manfred Schirmacher und nicht zuletzt auch seiner Ehefrau zu verdanken, dass hier ein schönes, übersichtliches und alle Bereiche des ehemaligen Landkreises Königsberg umfassendes Museum entstand. Den Eheleuten Schirmacher war es nicht zuviel, mehrmals wöchentlich von Bergkamen nach Minden zu fahren und größtenteils eigenhändig alle Arbeiten vorzunehmen, die für ein zeitgemäßes Museum nötig waren.

Bereits in der Festschrift „55 Jahre Heimatkreisemeinschaft Königsberg (Pr) e.V.“ heißt es: „Die derzeitige Ausstellung, die deutlich die Handschrift des unermüdlichen Koordinators Manfred Schirmacher trägt, soll als ständige Präsentation nicht nur die Angehörigen des Heimatkreises ansprechen, sondern auch breite Bevölkerungskreise.“ Dieser Wunsch hat sich zum großen Teil erfüllt. Vor allem bei Veranstaltungen im Samland-Museum, aber auch im Preußen-Museum, waren die Besucherzahlen sehr erfreulich. Manfred Schirmacher ist ein sehr erfahrener Museumsleiter, da ihm alle Exponate aus seiner eigenen Aufbauarbeit bekannt und geläufig sind. Er hat eine vorbildliche Anordnung der Themen erarbeitet und die Ausstellung in 36 Bereiche gegliedert, so dass ein aussagekräftiges Bild des Heimatkreises entstanden ist

Manfred Schirmachers Wirken ist öffentlich und geht über den engeren landsmannschaftlichen Bereich hinaus. Er hat einen Beitrag dazu geleistet, die heimatliche Gemeinschaft zu fördern sowie ostpreußische Sitten und ostpreußisches Brauchtum wachzuhalten.

Für seine Verdienste wurde Manfred Schirmacher bereits vor über 15 Jahren mit der Silbernen Ehrennadel der Landsmannschaft Ostpreußen ausgezeichnet. In Würdigung seiner außergewöhnlichen Leistungen und seines vielfältigen Einsatzes für Ostpreußen verleiht die Landsmannschaft Ostpreußen Manfred Schirmacher das Goldene Ehrenzeichen.

Die Laudatio der Landsmannschaft Ostpreußen für Carl Mückenberger, der am 24. Juli 1931 in Preußisch Thierau, Kreis Heiligenbeil, geboren ist, greift insbesondere zwei Verdienste des Geehrten auf. Das ist seine erfolgreiche Tätigkeit als stellvertretender Kreisvertreter und als Geschäftsführer der Kreisgemeinschaft seit nunmehr etwa zwölf Jahren. Ein großer Teil seiner Arbeit besteht darüber hinaus in der täglichen Betreuung des Samland-Museums. Nicht unwesentlich hat Carl Mückenberger auch dafür gesorgt, dass das Museum durch weitere Exponate attraktiver wurde. Hier führt er auch Besucher und Besuchergruppen durch die Museumsräume.

Dass auch die Bevölkerung Mindens und ihrer Umgebung immer wieder mit der Arbeit der Kreisgemeinschaft vertraut gemacht wird, dazu haben zum Beispiel seine Veranstaltungen über kulturelle oder historische Themen Ostpreußens beigetragen, die alle zwei Jahre in den Räumen des Preußen-Museums stattfanden. Sie waren stets äußerst gut besucht und fanden auch in der Presse ein gutes Echo. Hervorzuheben ist, dass die Zuhörerschaft zum großen Teil aus Nichtostpreußen bestand und sich anschließend rege an den Diskussionen beteiligte.

Carl Mückenberger, der als einziges Mitglied des Kreisausschusses in Minden wohnt, hält Kontakt zu den Vertretern von Verwaltung und Politik des Kreises Minden-Lübbecke. Bereits 1965 wurde zum Zeichen der Verbundenheit und zur Verdeutlichung des Patenschaftsverhältnisses an der Portabrücke bei Barkhausen, Porta Westfalica, ein Gedenkstein errichtet.

Das neueste Vorhaben, das auf seine Idee, Initiative und Durchführung zurückgeht, ist die Aufstellung eines weiteren Stein des Gedenkens. Es soll des 65-jährigen Bestehens der Kreisgemeinschaft und des 60-jährigen Bestehens der Patenschaft mit dem Kreis Minden-Lübbecke gedacht werden. Ort der Errichtung ist die Nähe zum Kreishaus.

Ein weiteres Anliegen war für Carl Mückenberger der Wiederaufbau beziehungsweise die Restaurierung der Kirche in Arnau, gelegen im ehemaligen Landkreis Königsberg. Als Mitglied des Kuratoriums Arnau hat er, soweit wie möglich, den Vorsitzenden des Kuratoriums Arnau, Dr. Walter Rix, unterstützt.

Carl Mückenbergers Wirken ist öffentlich und geht über den engeren landsmannschaftlichen Bereich hinaus. Er hat einen Beitrag dazu geleistet, die heimatliche Gemeinschaft zu fördern sowie ostpreußische Sitten und ostpreußisches Brauchtum wachzuhalten. Für seine Verdienste wurde er bereits vor zehn Jahren mit der Silbernen Ehrennadel der Landsmannschaft Ostpreußen ausgezeichnet.

In Würdigung seiner außergewöhnlichen Leistungen und seines vielfältigen Einsatzes für Ostpreußen verleiht die Landsmannschaft Ostpreußen Carl Mückenberger das Goldene Ehrenzeichen. Im Namen der Kreisgemeinschaft Landkreis Königsberg spricht die Kreisvertreterin den Geehrten herzliche Glückwünsche aus und gibt ihrer Freude Ausdruck, nun zwei frischgebackene Träger der goldenen Ehrennadel in ihren Reihen zu haben.  -  Gisela Broschei, Kreisvertreterin.
 

Quelle:
Mitteilungen der Heimatkreisgemeinschaft Landkreis Königsberg (Pr),
veröffentlicht in: Preußische Allgemeine Zeitung / Das Ostpreußenblatt 11/16 vom 18.03.2016


Ein letzter Blick in das Samland-Museum Minden
Quelle: Preussen-Mediathek - www.youtube.com/watch?v=JiCwnm4Y3us


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